Jedem sein UMTS-Sender

Schon von „Picozellen“ gehört? Nun, kurz gesagt handelt es sich dabei um einen Telefon-Router, der eine eigene „Home-Zone“ erzeugt. Dazu hängt er am DSL- oder Festnetzanschluß und baut einen „Handy-Sender“ auf, in das sich das eigene Handy automatisch einbucht, sobald man in seine Reichweite (von wenigen Metern) gelangt. Ein solches Produkt wurde heute im Heise-Ticker erwähnt, wo die Lösung „Fetmo Cell“ genannt wird.

Aber ich habe noch Fragen: Wird es ein Skype-Gateway geben? Wie findet mein Handyprovider (und damit Anrufer meiner Mobilnummer) mich in meiner *eigenen* Home-Zone?

Klingt doch enorm praktisch, finde ich. Allerdings sollte man mal über Elektrosmog nachdenken. Obwohl: DECT-Schnurlostelefone strahlen auch wie nichts Gutes…

Ein Gedanke zu “Jedem sein UMTS-Sender

  1. Die Firma devolo hat hier eine Tabelle mit Sendeleistungen verschiedener Funktechniken im Vergleich. DECT Geräte liegen dabei mit 250mW bei 1,9 GHz im unteren Mittelfeld.
    UMTS wird dort nicht speziell erwähnt. Ich würde aber vermuten, das es eher im Bereich von D- und E-Netz GSM liegt, also 1-2 Watt.
    Dabei dürfte der geringe Abstand zwischen Basisstation und Handy zu eher niedrigeren Leistungen führen.
    Wie findet der Mobilfunk-Provider das Handy in der Home-Zone? Dazu müßte a) der Telefon-Router an ein öffentliches Netz (Internet?) angebunden sein, und b) es müßten entsprechende Protokolle existieren, die der Vermittlungtechnik des Providers die Basisstation melden und diese in deren „Netz“ einbinden. Gibt es sowas schon? Kein Ahnung.

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